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Unvollendeter Entwurf und Einladung zur Mitgestaltung
an einem universalen

Menschenbild

 
Grafik Mensch

 

Warum, wozu?

Der Mensch hat im Vergleich zum Tier keinen Instinkt, der ihn unbedingt daran hindert, sich selbst und seine Mitwelt zu zerstören. Er hat zwar - je nach fremdbestimmter Sozialisation und selbstbestimmter Bildung - verschiedene religiöse, kulturelle und wissenschaftliche Weltbilder zur ethischen Orientierung, das Ergebnis ist jedoch bisher oft unbefriedigend, ja - global gesehen - katastrophal. Insgesamt gesehen verhält sich die Menschheit sogar wie ein Bakterienstamm, der sich so lange vermehrt, bis seine Lebengrundlagen verbraucht sind. Das mag durchaus natürlich sein, menschenwürdig ist es nicht.

Da nun logischerweise der Mensch fast ausschließlich Ursache der meisten Probleme ist, liegt es nahe, die verschiedenen Weltbilder durch ein universales Menschenbild zu ergänzen, welches nicht nur die Idealvorstellung vom Menschen enthält, sondern auch seine real existierenden Einschränkungen. Universal bedeutet hier, als Grundlage diejenigen Merkmale des Menschlichen zu berücksichtigen, die für alle Menschen in gleicher Weise maßgebend sind, um damit das gemeinsam Verbindende bewußt zu machen und den trennenden, meist konfliktfördernden Merkmalen entgegenzuwirken.

 

Inhalts-Übersicht

Gemeinsame Merkmale eines universalen Menschenbildes

Über den Sinn menschlichen Lebens

Homo consumens - Der nihilistische Hedonist

Homo responsabile - Versuch zu einem Bild des verantwortlichen Menschen

Menschenbild - Ein weiterer Versuch

Der Mensch ist ein denkendes Tier

Zitate zum Thema Menschenbild inkl. eCard-Service

Umfrage zum Menschenbild unter Organisationen und Parteien

Links zu Web-Seiten mit verwandten Themen

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Die Welt- und Menschenbildfrage einmal anders geklärt

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte. Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild. Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe. Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, da war es auch die Welt."

(Autor unbekannt)

 

Humanismus und Renaissance
 
Grafik Weltbild

Der Mensch dringt durch seine Sinne und seine Verstandeskraft in die ihn umgebene Welt ein
und gewinnt neue Erkenntnisse über das Weltall. (Deutscher Holzschnitt des 16. Jahrhunderts)
 

 

Ein Anspruch auf Menschenwürde ist ohne ein klares
Bekenntnis zum Menschsein ein schwer erfüllbarer.

 

Links

www.humanistische-aktion.de - "Humanistische AKTION für verantwortliche Menschlichkeit" - Die Internetseite von Rudolf Kuhr.

islam.menschen-bild.de - Informationen über die islamische Kultur.

www.mensch-sein.de - "Vom Rauben und Morden zum Kooperieren - Selbstorganisation zum Wohle aller" - Die Internetpräsenz von Wolfgang Fischer.

 

Dein Mit-Mensch

Siehst Du diesen Menschen im Spiegel? Das bist Du! Die Tiefen dieses Bildes zu erkunden: sieh es als Deine persönlichste Aufgabe im Leben an.

Und siehst Du den Menschen, der Dich sieht, wie Du Dich siehst - und zwar wenn Du in den Spiegel blickst? Studiere die Gründe für sein Tun und Lassen.

Auch wenn Dir sein Verhalten noch so unsinnig und widersprüchlich erscheint: niemals darfst Du seine Person angreifen!

Denn er ist Mensch - wie Du - und versucht sich nach seinem besten Empfinden zu entfalten - genau wie Du.

Allenfalls versuche ihm die falschen Grundsätze vor Augen zu führen, auf welche er seine Thesen stützt.

Nur überlege weise, ob Dir die Richtigkeit Deiner Thesen gewiss ist! Das Sprichwort "Irren ist menschlich" gilt auch für sich selbst.

Eines darfst Du vor allem nie vergessen: Er ist Dein Mit-Mensch!


(Robert Matthees mit freundlicher Ünterstützung von Rudolf Kuhr, 4. März 2004)

 

 


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Aktualisiert am 24.10.05
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